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Das Dekanat Nidda umfasst 15 Kirchengemeinden mit insgesamt 20 000 evangelischen Gemeindemitgliedern. Westöstlich erstreckt es sich von Echzell bis Hirzenhain, von Süd nach Nord gesehen, von Ranstadt bis zur Linie Nidda-Ober - Widdersheim und Unter-Schmitten.
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Unser Gebiet ist seit weit über tausend Jahren verbunden mit Christentum und Kirche. Tiefenhistorische Wurzeln werden sichtbar, beispielsweise in dem zuzeit entstehenden Bonifatiusweg zwischen Mainz und Fulda, der über eine gute Strecke unser Gebiet durchquert. Christlich definierte Bodendenkmäler, Kirchen und Klöster, einige davon sind mit außerordentlichen Kunstwerken ausgestattet, legen ebenso beredtes Zeugnis ab von einer reichen Kirchengeschichte in unserer Region.
Die Archive der Kirchengemeinden bergen und bieten wertvolle Quellen nicht nur zum Leben und Werden der speziellen Gemeinden, sondern auch zu allgemein bedeutsamen kultur- und sozialgeschichtlichen Betrachtungen.
Unser kirchliches Leben heute ist geprägt von tradierter volkskirchlicher Frömmigkeit und dem intensiven Bemühen vieler Ehrenamtlicher und Hauptamtlicher, das Evangelium in alle Alters- und Interessengruppen zu vermitteln. In einzelnen Gemeinden haben sich unterschiedliche Schwerpunkte herausgebildet: Arbeit mit Kindern, Jugendlichen, Frauen und Männern, Friedens- und Bildungsarbeit, Kirchenmusik, Kurseelsorge, Notfallseelsorge, Schulsozialarbeit, erweiterte, neu verstandene Gottesdienstformen und vieles mehr.
Die Diakonie hat ein umfassendes Hilfekonzept für psychisch Behinderte in der gesamten kirchlichen Region umgesetzt.
So gibt es viele lebendige und pragmatische Ansätze und Projekte um die Botschaft der Bibel und die daraus resultierenden Impulse innerhalb der verschiedenen Altersgruppen anzubieten und zu verankern.
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