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Evangelisches Dekanat Nidda


Falsche Diakoniesammler: Jugendliche haben Wiedergutmachung geleistet




(Nidda/dw) - Das Diakonische Werk Wetterau bedankt sich noch einmal bei den aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern die im April dieses Jahres auf die Situation hinwiesen, dass Jugendliche ohne Berechtigung an den Haustüren verschiedener Gemeinden im Dekanat Nidda Geld sammelten. In einer ent-sprechenden Pressenotiz wurde die Öffentlichkeit seitens des Diakonischen Werks vor diesen Falschsammlern gewarnt.

Durch verschiedene Hinweise konnten die betroffenen Jugendlichen ermittelt werden. Zusammen mit ihren Eltern wurden die Jugendlichen eingehend in Gesprächen auf ihr falsches Handeln hinge-wiesen und nahmen dies mit Betroffenheit zur Kenntnis. In der Zeit danach wurden Geldbeträge, die von den Jugendlichen unter falschen Voraussetzungen gesammelt wurden, beim Diakonischen Werk abgegeben und ihrem guten Zweck zugeführt.

Es ist mittlerweile seitens des Diakonischen Werks und unter Mitwirkung des Dekans Manfred Patzelt mit den einzelnen Jugendlichen eine Wiedergutmachung ausgehandelt worden: Sie haben Arbeitsstunden in Arbeitsbereichen des Diakonischen Werks abgeleistet. Den betroffenen Jugendlichen ist es sehr wichtig, in dieser Pressenotiz bei den Bürgern und Bürgerinnen um Entschuldigung zu bitten, deren Vertrauen sie missbraucht haben. In diesem Zusammenhang bitten die Leitung des Diakonischen Werks Wetterau, Herr Eckhard Sandrock und Frau Anny Rahn-Walaschewski sowie Dekan Manfred Patzelt die Bürgerinnen und Bürger auch zukünftig um besondere Aufmerksamkeit, ob Sammelnde dies rechtmäßig tun und Sammlungsausweis sowie offizielle Sammlungslisten bei sich tragen. Den Zeitraum der jeweiligen Sammlung kann der örtlichen Presse entnommen werden.

Das Diakonische Werk Wetterau, das Dekanat Nidda und die Kirchengemeinden bedanken sich bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihren deutlichen Hinweisen mitgeholfen haben, das falsche Sammeln schnell zu unterbinden und die Betroffenen zu ermitteln. Sie bitten jedoch auch darum, die Wiedergutmachung der Jugendlichen zu akzeptieren und deren Bitte um Entschuldigung anzunehmen.


 
 
 
 
 
 
 
 
23.07.2010